Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg (KHM) ist ein Museum in Magdeburg, das im Jahre 1906 gegründet wurde und in den Jahren 2001 und 2006 Europaratsausstellungen zeigte.

Nach verschiedenen Vorgänger-Institutionen wurde das Kulturhistorische Museum Magdeburg im Jahre 1906 als Kaiser-Friedrich-Museum gegründet. Erster Direktor des Museums war der Kunsthistoriker Theodor Volbehr. Nach zahlreichen privaten Gaben und Ankäufen aus Europa waren die Nationalsozialisten ab 1933 bemüht, unliebsame Objekte zu entfernen, bevor es 1945 zu weiteren Bestandsverlusten sowie Zerstörungen kam. Durch Neufunde gab es wieder viele Neuzugänge.

Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Museumsgebäude wurde inzwischen zum großen Teil wieder aufgebaut und umfangreich restauriert. Zu den Höhepunkten gehören die Europaratsausstellungen Otto der Große – Magdeburg und Europa und Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation sowie die Ausstellung Magdeburg 1200 – Mittelalterliche Metropole

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Das Museumsgebäude befindet sich in der Otto-von-Guericke-Straße 68–73, nur wenige Meter vom Magdeburger Dom entfernt. Es wurde von 1901 bis 1906 als städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe unter dem Namen „Kaiser-Friedrich-Museum“ erbaut. Der ausgeführte Entwurf war aus einem 1897 durchgeführten Architekturwettbewerb hervorgegangen und stammte von dem Wiener Architekten Friedrich Ohmann.

Im Kaiser-Otto-Saal sind die Originalstatue des Magdeburger Reiters, das dreiteilige Wandgemälde Szenen aus dem Leben Ottos des Großen von Arthur Kampf aus den Jahren 1905/06 und die 2005 entdeckte ottonische Gruft ausgestellt.

Das Kulturhistorische Museum beschäftigt 27 Mitarbeiter. Geleitet wird es von Gabriele Köster. Das Kulturhistorische Museum betreibt einen Museums- sowie einen Onlineshop. Eine Besonderheit des Angebotes stellt der Magdeburger Reiter von Playmobil dar, mit dem der Spielzeughersteller das erste Mal ein Kunstwerk nachbaute und damit auch für eine Stadt wirbt. Megedeborch ist ein museumspädagogisches Schauspiel in dem historische Ereignisse aus Magdeburg dargestellt werden.

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